Leitbild – Gymnasium Diepholz
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Wir übernehmen Verantwortung

Das Leitbild an der Graf Friedrich Schule

Jeder ist verantwortlich für das, was er tut, und mitverantwortlich für das, was er geschehen lässt.

Richard von Weizsäcker

Präambel

Wir, die Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte und die Eltern der Graf-Friedrich-Schule, gestalten unser Schulleben auf der Grundlage dieses Leitbildes.
Wir lernen und arbeiten gemeinsam.

Durch Feste und Feiern wertschätzen wir Erarbeitetes und Geleistetes und begleiten die Lebensabschnitte der Mitglieder unserer Schulgemeinschaft.
Wir pflegen ein menschenfreundliches Klima, in dem alle ihre Rechte, Pflichten und Regeln kennen und einhalten.

1. Wir sind eine lebendige Schulgemeinschaft.

Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten vertrauensvoll zusammen. Die Schulleitung nimmt ihre Vorbild- und Unterstützungsfunktion wahr und sorgt für die Qualitätsentwicklung unserer Schule.

Die Schüler- und Elternvertretungen wirken an der Ausgestaltung unseres Schullebens aktiv mit. Außerunterrichtliche Angebote fördern unser bildendes Lehren und Lernen.

Der Verein der Förderer, Freunde und Ehemaligen unterstützt die gemeinsame Arbeit tatkräftig.

 

2. Wir gestalten gymnasiale Bildung

Wir haben eine positive Einstellung zu Lernen und Leisten. Probleme genau zu verstehen und zu lösen, ist unser Maßstab für Bildung.

Wir arbeiten fachlich richtig und wenden Wissen in unterschiedlichen Zusammenhängen an. Wir setzen thematische Schwerpunkte, die auf die Situation der Schülerinnen und Schüler bezogen sind, und entscheiden uns für lerngruppengerechte Methoden und Medien. Die Lernbiographie der Schülerinnen und Schüler ist uns ein Anliegen. Wir beachten Lernerfolge und Schwierigkeiten und arbeiten ermutigend mit Fehlern.

Lernende und Lehrende geben einander regelmäßig ein Feedback zum Unterricht.

 

3. Wir unterstützen selbstverantwortliches und begabtengerechtes Lernen

Wir beraten nach individuellem Bedarf in allen allgemeinen Lernsituationen.

Wir tauschen uns innerhalb des Klassenkollegiums und der Klassenleitungsteams regelmäßig aus. Wir diagnostizieren die individuellen Lernvoraussetzungen und entwickeln im Dialog mit den Schülerinnen und Schülern einen differenzierenden Kompetenzzuwachs.

Wir vernetzen kognitives, affektives und soziales Lernen, indem wir sowohl fächerverbindend und –übergreifend arbeiten, als auch Raum für außerunterrichtliche Aktivitäten bieten.

Wir schaffen Raum für die Präsentation besonderer Schülerleistungen.

 

4. Wir sind eine soziale Gemeinschaft

Wir praktizieren Toleranz und lernen, andere Kulturen, Nationalitäten, Religionen und Weltanschauungen zu verstehen. Wir fördern soziales Denken und Engagement für die schwächeren Mitglieder unserer Gesellschaft.

Wir unterstützen einander im Schulalltag. Wir öffnen uns für individuelle Fragen und Nöte.

 

5. Wir fördern und fordern demokratisches Verhalten

Wir pflegen einen demokratischen Erziehungsstil, der Respekt voreinander zeigt und fordert. Wir regeln Konflikte in demokratischen Verfahren, damit die Erziehung zur Demokratie später in die Bürgergesellschaft ausstrahlen wird.

Die Lernenden wirken an solchen Entscheidungsprozessen im Unterricht und im Schulleben mit, die ihr eigenes und das gemeinsame Lernen und Leben in der Schule betreffen. In unserer Schule üben die Schülerinnen und Schüler die Wahrnehmung bürgerlicher Rechte und Pflichten ein.

Wir schaffen die nötigen Voraussetzungen dafür, dass die Lernenden ein politisches Bewusstsein ausprägen.

 

6. Wir sind in der Stadt Diepholz und in der Region verwurzelt

Wir suchen und pflegen die Beziehung zur Bevölkerung, zur Politik und zur Wirtschaft.

Wir sind uns mit den Betroffenen der gemeinsamen Interessen an einer guten Bildung und Ausbildung junger Menschen bewusst und suchen den Diskurs und die Vernetzung mit den betroffenen Gruppen und beteiligen uns am gesellschaftlichen Leben der Stadt.

Wir nehmen an gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Veranstaltungen in Stadt und Region teil und machen selbst Angebote für eine lebendige Kommunikation.

 

7. Wir sind eine weltoffene und kooperative Schule

Als Europaschule identifizieren wir uns mit dem europäischen Gedanken des Friedens und der Freiheit.

Unsere Schülerinnen und Schüler erfahren durch internationale Kontakte ihre Chancen und ihre Verantwortung in Europa und der Welt.

Wir ermöglichen die Begegnung mit anderen Menschen, Kulturen und Staaten in Partnerschaften und Projekten, die Völkerverständigung und Friedensfähigkeit in unserer „Einen Welt“ voranbringen und ein Bewusstsein dafür schaffen, dass unsere ökonomisch, ökologisch und sozial zusammenwachsende Weltgemeinschaft die Mitarbeit und Mitverantwortung aller erfordert.

Unsere Schüleraustausch-Programme leben wir mit Thouars (Frankreich) und Starogard Gdanski (Polen). Wir unterstützen den individuellen Schüleraustausch und ermöglichen unseren Schülerinnen und Schülern die Teilnahme an „Comenius“-Projekten, dem „Global Classroom“  und dem „Europäischen Jugendparlament“.

 

8. Wir vermitteln Medienkompetenz

Wir nutzen die Änderungen in der Medienlandschaft als Chance, um die neuen Medien didaktisch und pädagogisch geeignet in den Lernprozess der Schülerinnen und Schüler zu integrieren.

Unsere Aufgabe ist es, die Medienaffinität der Jugendlichen sinnvoll zu kanalisieren, produktiv zu nutzen und unterstützend zu begleiten.

Die Schülerinnen und Schüler lernen in allen Fächern, unterschiedliche Medien sicher und effektiv zu nutzen sowie diese kritisch zu bewerten.

 

9. Wir bereiten auf die Berufswahlentscheidung vor.

Wir bereiten unsere Schülerinnen und Schüler mit einer großen Palette von studien- und berufsorientierenden Maßnahmen auf eine begründete Berufswahlentscheidung vor.

Dabei nutzen wir unsere breit angelegte Kooperation mit Firmen, Dienstleistungsunternehmen und Universitäten der Region. Eltern und Ehemalige bringen ihre beruflichen Erfahrungen in den Beratungsprozess ein.

Wir unterstützen und begleiten das Frühstudium begabter Schülerinnen und Schüler an der Universität Osnabrück.

 

10. An unserer Offenen Ganztagsschule können Schülerinnen und Schüler ihre individuellen Stärken entdecken und entwickeln.

Unser vielfältiges Angebot in den Bereichen Musik, Kunst und Darstellendes Spiel unterstützt die sinnliche Wahrnehmung, die Kreativität und Ausdrucksfähigkeit der Schülerinnen und Schüler.

Im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich fördern wir die Schülerinnen und Schüler über den Unterricht hinaus in Projekten und Arbeitsgemeinschaften und begleiten sie bei der Teilnahme an überregionalen Wettbewerben.

Die außerunterrichtlichen sportlichen Angebote verfolgen nicht-nur-kognitive Lernziele. Sie erschließen körperliche und affektive Erfahrungsräume, die positive Selbstkonzepte ausprägen und ein schulisches „Wir-Gefühl“ erzeugen.

 

11. Wir arbeiten präventiv zur Förderung des körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens der Schülerinnen und Schüler

Gesundheitsförderung und Suchtprävention gehören ebenso wie ein gewaltfreier und respektvoller Umgang miteinander zum Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule. Wir arbeiten mit außerschulischen Partnern zusammen und stärken durch gemeinsame Präventionsprojekte das körperliche, geistige und soziale Wohlergehen unserer Schülerinnen und Schüler.

 

12. Wir setzen uns für ein stärkeres Umweltbewusstsein innerhalb und außerhalb der Schule ein.

Der Umweltgedanke ist uns wichtig. Wir halten Nachhaltigkeit im Umgang mit den Ressourcen, eine Bewahrung der natürlichen Vielfalt sowie einen fairen und respektvollen Umgang sowohl mit den Mitmenschen als auch mit der Tierwelt für unverzichtbar.

Die Schwerpunkte liegen derzeit auf den Bereichen Papierersparnis und -recycling, Tierschutz, Umgang mit Müll sowie der Reaktivierung des Schulgartens. Die Arbeit ist jahrgangsübergreifend und bezieht neben Schülern und Lehrern auch Eltern und außerschulische Partner ein.