Einzelkonzepte – Gymnasium Diepholz
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Wir übernehmen Verantwortung

Die Einzelkonzepte an der Graf Friedrich Schule

Prävention

Die Entwicklung und Umsetzung des Präventionskonzeptes sowie die Planung, Organisation und Betreuung der Projektarbeit werden von Frau OStR´ Bettina Hemann geleitet. Es gibt an der GFS ein Mobbing-Interventions-Team (MIT), das aus den Mitgliedern Bettina Hemann,  Frau StR´Maike Scharf, Frau StR´ Weiß  und Frau StD´Sabine Klages (als Mitglied der Schulleitung) besteht. Das MIT greift einerseits bei akuten Vorfällen ein und bearbeitet andererseits klassenintern das Thema (Cyber)mobbing. Es ist geplant den Bereich der Verkehrssicherheit, der Frau OStR´ Margit Kreymborg obliegt, mit einem eigenständigen Konzept zu versehen.

Schwerpunktmäßig werden in den einzelnen Jahrgängen in Form von Projekttagen Themen behandelt, die für die Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Altersstufe relevant sind. In den Unterrichtsfächern werden diese Themen (z.B. Mobbing, Alkohol und Drogen) jedoch immer wieder aufgegriffen und somit vertieft.

Das Präventionskonzept der GFS ist kein starres Gefüge, sondern unterliegt der kontinuierlichen Weiterentwicklung. In der Erprobungsphase befindet sich z.B. im aktuellen Schuljahr 2013/14 erstmalig das Angebot „Kleiner Finanzführerschein“ (Jg.8). Am Ende jeden Projektes werden alle Beteiligten (Schülerinnen und Schüler, Kollegen, Referenten) um ein Feedback gebeten, so dass ggf. Inhalte und Methodik angepasst und modifiziert werden können.

Der Erfolg präventiver Maßnahmen kann in der Schule nicht eindeutig gemessen bzw. dokumentiert werden. In der Planung befindet sich jedoch die quantitative und qualitative Erfassung von Mobbingvorfällen.

 

Auf der Homepage der GFS wird regelmäßig über die Präventionsarbeit berichtet.

 

Erläuterungen zur Übersicht

Jahrgang 5 und 6

In den 5. Klassen, in denen die Schülerinnen und Schüler auf neue Klassenkameraden treffen, steht das Sozialtraining an erster Stelle. Des weiteren wird in dieser Jahrgangsstufe verstärkt auf die Verkehrssicherheit geachtet.

Im 6. Jahrgang steht das Thema Sicherer Umgang mit Internet und Handy im Vordergrund. Hierbei ist es wichtig, die Schülerinnen und Schüler für den Umgang mit den eigenen Daten zu sensibilisieren und auch das Problem des Cybermobbings in den Fokus zu rücken.

Da jedoch die Schülerinnen und Schüler, die im 5. Jg. neu an die GFS kommen, zum Großteil bereits eigene Smartphones besitzen, ist darüber nachzudenken, das Thema Sicherer Umgang mit Internet und Handy bereits in dieser Jahrgangsstufe durchzuführen und es dann im darauffolgenden Jahr noch einmal zu vertiefen.

In Planung ist ebenfalls die Teilnahme an dem Pilotprojekt „ExpertInnenkonferenz“, welches im 6. Jg. direkt nach den Sommerferien in Verbindung mit einem Elternabend stattfinden soll.

 

Jahrgang 7 und 8

Da im 7. Jahrgang die Klassen noch einmal neu zusammengesetzt werden, ist es sinnvoll, ein weiteres Sozialtraining durchzuführen, um die neue Klassengemeinschaft und die Teambildung zu stärken. Des Weiteren wird im aktuellen Schuljahr 2013/14 erstmals die Alkoholprävention in diesem Jahrgang mit Unterstützung durch Schüler des 10. Jg. veranstaltet.

In den 8. Klassen wurde bislang der Umgang mit Alkohol und Zigaretten thematisiert. Dabei wurde in den letzten Jahren der schulische Lernort verlassen und die Schülerinnen und Schüler lernten die Fachstelle Sucht der Diakonie kennen. Seit dem Schuljahr 2012/13 wird jedoch ein anderes Konzept („von Schülern für Schüler“) erprobt, und zwar die Durchführung des Projektes durch Schüler des 10. Jg. Im Schuljahr 2013/14 geschieht dies auch erstmalig für den 7. Jg., um den präventiven Charakter hervorzuheben. Erfahrungsgemäß haben Achtklässler bereits einschlägige Erfahrungen mit Alkohol gemacht. Unterstützt wird diese Herangehensweise durch Mitarbeiter der Fachstelle Sucht der Diakonie Diepholz.

Weitere Partner in der Alkohol- und Drogenprävention sind Vertreter der Polizei sowie des Blauen Kreuzes.

In Zusammenarbeit mit der Sozialen Schuldnerberatung absolvieren die Schülerinnen und Schüler des 8. Jg. im Schuljahr 2013/14 erstmalig den „Kleinen Finanzführerschein“. Ziel dieses Projektes ist es, den Schülerinnen und Schülern zu helfen, einen verantwortungsvollen Umgang mit den eigenen Konsumwünschen zu erlernen und sie zu befähigen, kontrolliert mit Geld umzugehen.

 

Jahrgang 9 und 10

Die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs beschäftigen sich schwerpunktmäßig im Rahmen der Gesundheitsprävention mit gesunder Ernährung. Dieses Projekt wird vom Landfrauenverband unterstützt. Je einen Vormittag lang stellt jede Klasse ein Buffet mit gesunden Snacks her und setzt sich dann zum gemeinsamen Essen an den Tisch.

Schüler des 10. Jahrgangs werden von einem Mitarbeiter der Fachstelle Sucht zu Moderatoren geschult. Diese Schüler führen dann im 7. bzw. 8. Jg. die Suchtprävention in Form des „Klarsichtparcours“ durch (s.o). In diesem Zusammenhang findet für alle Zehntklässler ein klasseninterner Vortrag zum Thema Alkohol und Schwangerschaft statt. Dieser Vortrag wird durch das Engagement einer Elternvertreterin ermöglicht.

In Zusammenarbeit mit Verkehrswacht und Polizei werden ein Verkehrssicherheitstraining sowie der Ausstieg aus dem Überschlagssimulator angeboten. Auch hier wird das Thema Alkohol im Straßenverkehr erneut aufgegriffen. Es ist geplant, auch diesen Bereich der Verkehrserziehung in ein eigenes Konzept (s.o.) zu integrieren.

In den 10. Klassen haben die Schülerinnen und Schüler des Weiteren die Möglichkeit, sich zum Schulsanitäter ausbilden zu lassen.

Für die Mädchen der 6., 8. und 10. Klassen fand in den letzten Jahren eine spezielle Frauenärztinnen-Informationsstunde statt, die von der Ärztlichen Gesellschaft zur Gesundheitsförderung der Frau e.V. ausgerichtet wurde. Da momentan keine Ärztin für unseren Raum zur Verfügung steht, ruht dieses Vorhaben, bis sich die Personalsituation verbessert hat. Leider kann kein äquivalentes Projekt für Jungen angeboten werden.

Beratung

Um in Zeiten sich verändernder Schülerpersönlichkeiten und eines sich verändernden gesellschaftlichen Umfeldes den Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule in positiver Weise wahrzunehmen, ist es erforderlich, dass Schülerinnen und Schüler auch innerhalb der Schule möglichst gut beraten werden. Der Wunsch nach Beratung entzündet sich oft an Auffälligkeiten, Schwierigkeiten und Störungen. An der Graf-Friedrich-Schule wird Beratung jedoch nicht nur aus gegebenem Anlass, sondern auch aktiv und präventiv wahrgenommen. Bei Schwierigkeiten können Schülerinnen und Schüler auf ein klar erkennbares und unkompliziert erreichbares Unterstützungssystem zurückgreifen.

An der Graf-Friedrich-Schule stehen den Schülerinnen und Schülern zwei Beratungsverfahren zur Verfügung.

 

1. Die Schule informiert aktiv zu verschiedenen Bereichen

  • soziales Verhalten und Gesundheitsbewusstsein (Präventionsprojekte, geleitet durch Frau Hemann)
  • Berufswahl und Berufseinstieg sowie Bewerbungen (Zukunftstag, Betriebspraktikum, Bewerbungstraining, Besuch des Berufsinformationszentrums)
  • Studienwahl und weitere Möglichkeiten nach dem Abitur (Abiberater)

Die Termine für die oben genannten Möglichkeiten werden den Schülern rechtzeitig bekannt gegeben und ggf. vor- und nachbereitet.

 

2. Die Ratsuchenden wenden sich an den entsprechenden Ansprechpartner

Die Schüler, Eltern oder Kollegen wenden sich bei Beratungsbedarf an die entsprechenden Ansprechpartner, die ihnen durch Stellwände oder den GFS-Planer bekannt sind.

Hier sind die Beratungsfelder vielfältig (z. B. Ängste, Lernschwierigkeiten, Mobbing, Probleme im Elternhaus, Essstörungen).

Die Beratungslehrerin ist gegebenenfalls Gelenkstelle zwischen Ratsuchenden und weiterführenden Beratungsstellen (z. B. Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche in DH, Jugendamt, Ärzten, Kliniken).

 

Wie bekomme ich Informationen

Die Graf-Friedrich-Schule sorgt für die Beratung und Unterstützung ihrer Schülerinnen und Schüler, der Erziehungsberechtigten sowie des Kollegiums. Das Beratungs- und Unterstützungssystem ist den oben genannten Personenkreisen bekannt. Eltern und Schüler werden mithilfe des GFS-Planers über die Beratungsmöglichkeiten informiert. Hier sind auch die Sprechzeiten und Kontaktierungsmöglichkeiten für die Ratsuchenden aufgelistet. Außerdem gibt es in der GFS eine Stellwand, auf dem das Beratungs- und Unterstützungssystem mit den entsprechenden Namen vorgestellt wird.

Zukünftig plant die GFS, die Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten ebenfalls in den Internetauftritt zu integrieren, um die Kontaktaufnahme weiter zu erleichtern. Bereits jetzt nutzen viele Schülerinnen und Schüler das schulinterne Netzwerk moodle, um Kontakte herzustellen und Termine zu vereinbaren.

 

Wer berät an der GFS?

Grundsätzlich nehmen alle Lehrerinnen und Lehrer der GFS die an sie von Schülerinnen und Schülern bzw. Eltern herangetragenen Beratungsaufgaben wahr.

Darüber hinaus gibt es an der GFS verschiedene Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten. Neben der Klassenleitung, die stets Gesprächsangebote für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Kollegen bietet, gibt es eine Beratungsleherin (Frau Schlarmann), einen Mediator (Herr Jahn), eine Schulsozialarbeiterin (Frau Hentschel), ein Mobbinginterventionsteam (Frau Weiß, Frau Hemann, Frau Scharf) und eine Schulseelsorgerin (Frau Zobirei). Die Ansprechpartner sind den Schülerinnen und Schülern durch eine Stellwand bekannt. Herr Jahn arbeitet zudem eng mit verschiedenen Universitäten und ortsansässigen Betrieben zusammen, und gestaltet so die Begabtenförderung.

Frau Scharf ist zudem ausgebildete Streitschlichterin. Zukünftig ist die Einführung einer Streitschlichter-AG wünschenswert.

Weiterhin können sich Schülerinnen und Schüler der GFS Unterstützung bei der Schullaufbahn- und Berufswahlentscheidung holen. Herr Kröger steht bei Fragen rund ums Thema Praktikum und Berufswahl zur Verfügung. Die Koordinatoren und Klassenleiter beraten hinsichtlich der Schullaufbahn.

Es gibt an der GFS somit vielfältige Möglichkeiten der Beratung, die von den Schülerinnen und Schülern, Eltern und Kolleginnen und Kollegen in Anspruch genommen werden kann. Hier verstehen sich die unterschiedlichen Ansprechpartner keinesfalls als Konkurrenz, sondern als willkommene Ergänzung und Entlastung.

 

Im Folgenden werden die Beratenden der GFS noch einmal aufgeführt:

Beratungslehrerin:                         Frau Schlarmann

Streitschlichter:                               Frau Scharf und Herr Jahn

SV-Beratungslehrerin:                 Frau Scharf

Schulseelsorgerin:                          Frau Zobirei

Mediator:                                          Herr Jahn

Mobbinginterventionsteam:     Frau Hemann, Frau Weiß, Frau Scharf

Praktikumsberatung und

Fragen zur Berufswahl:                Herr Kröger

Abi-Berater:                                      Angestellte vom BIZ, die regelmäßig Termine im Haus anbieten

Fragen zur Schullaufbahn:          Koordinatoren (Klages, Rolfes, Redetzky)

 

Wo und wann wird beraten?

Für die Beratungstätigkeit steht ein für diese Zwecke genutzter und eingerichteter Beratungsraum zur Verfügung. In den meisten Fällen kontaktieren die Ratsuchenden die Beratungslehrerin selbst über die ihnen bekannten Wege (Mail, Lehrerzimmer, Sekretariat). Die Beratungslehrerin steht für Beratungsgespräche jeden Mittwoch in der 3./4. Stunde, vor allem aber nach Vereinbarung zur Verfügung. Die meisten Ratsuchenden ziehen es vor, die Gespräche im Anschluss an den Unterricht oder in Freistunden wahrzunehmen. In dringenden Notfällen während der Unterrichtszeit melden sich die Ratsuchenden beim betroffenen Fachlehrer ab oder bitten die Beratungslehrerin dies zu tun. Die Fachlehrer werden gebeten, den Besuch zu ermöglichen, wenn keine dringenden unterrichtlichen Gründe, z. B. Klassenarbeiten, dem entgegenstehen. Der Beratungsvorgang sollte auch vom Fachlehrer vertraulich behandelt werden.

 

Wer wird beraten?

Das Beratungsangebot richtet sich grundsätzlich an alle interessierten Schülerinnen und Schüler der Sek. I und II sowie Eltern und Kolleginnen und Kollegen.

Der Besuch der Beratungslehrerin setzt Freiwilligkeit und Offenheit voraus. Dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn einem Ratsuchenden der Besuch bei der Beratungslehrerin von Mitgliedern des Kollegiums oder Eltern nahe gelegt oder empfohlen wurde.

 

Beratungsgrundsätze und -ziele

Die Beratung basiert auf vier Säulen: Freiwilligkeit, Verschwiegenheit, Allparteilichkeit und Verantwortung, d. h. der Ratsuchende muss freiwillig kommen, das Gespräch wird von beiden Seiten absolut vertraulich behandelt, der Berater ergreift keine Partei für oder gegen einen Ratsuchenden. Die Beratung durch die Beratungslehrerin ist grundsätzlich freiwillig. Der Ratsuchende entscheidet selbst, ob er eine Beratung wünscht. Der Berater entscheidet, ob er einen Beratungsauftrag annehmen kann oder den Ratsuchenden weitervermitteln muss. Die Beratung kann jederzeit abgebrochen werden.

Beratung bietet grundsätzlich Hilfe zur Selbsthilfe durch Stärkung der Selbstreflexionsfähigkeit und Problemlösungskompetenz des Ratsuchenden in einem von Einfühlungsvermögen, Bestätigung und Anregung geprägten Rahmen.

Die Beratung bezieht auch das soziale und familiäre Umfeld des Ratsuchenden in den Beratungsprozess ein (systemische Beratung). Ziel ist das gemeinsame Finden einer einvernehmlichen Problemlösung in einem begleiteten Prozess.

Die Beratung an der GFS bietet eine erweiterte Beratungskompetenz für die am Erziehungsprozess beteiligten Personen unter Zusicherung absoluter Vertraulichkeit in einem individuell festgelegten Rahmen.

Ziel der Beratung ist die Förderung von Selbstständigkeit, verantwortlichem Umgang mit sich selbst und anderen, sozialer Kompetenz, Teamfähigkeit, kritischer Reflexion und Kommunikationsfähigkeit. Dies ist abhängig von einem vertrauensvoll-offenen und respektvoll-toleranten Umgang und somit Gestaltungselement einer „menschlichen, gesunden Schule“.

 

Beratungsfelder
  • Lernschwierigkeiten, ADHS, Konzentrationstraining
  • Mobbing, Ausgrenzungen
  • Essstörungen, Suchtprobleme (therapiebegleitend)
  • Ängste
  • Störungen des Klassenklimas
  • besondere Situationen im Elternhaus

 

Was kann Beratung nicht leisten?

Die Beratung an der GFS übernimmt keine Fachberatung und Therapie (z.B. Drogenberatung, Beratung bei sexuellem, körperlichen oder seelischem Missbrauch, Essstörungen), sondern sie stellt in solchen Fällen Kontakte zu Fachberatungsstellen her bzw. begleitet die Ratsuchenden zu diesen Fachberatungsstellen. Weiterhin können therapiebegleitende Gespräche geführt werden.

Studien- und Berufsorientierung

Die große Bedeutung der Vorbereitung unserer Schülerinnen und Schüler auf eine begründete Berufswahlentscheidung schlägt sich in einer großen Palette von studien- und berufsorientierenden Maßnahmen nieder. Dabei setzt die Graf-Friedrich-Schule auf eine breite Kooperation mit Firmen und Dienstleistungsunternehmen der Region sowie mit der Agentur für Arbeit.

Die Vielfalt der Angebote wird in der folgenden Übersicht deutlich:

Klassenstufe Art der Veranstaltung
5 – 10 der bereits ab Jahrgang 5 anzubietende „Zukunftstag für Jungen und Mädchen“(früher Girl´s Day)
9 erster Besuch des Berufsinformationszentrums der Agentur für Arbeit in Vechta (BIZ): Kennenlernen der angebotenen Informations- und Recherchemöglichkeiten, Infos der Berufsberaterin der Agentur für Arbeit (Nienburg) Frau Görlitz


Bewerbungsschreiben und Lebenslauf im Curriculum des Deutschunterrichts


klassenweise erstes Bewerbungstraining (moderiert von Mitarbeitern der AOK Diepholz)


Je nach terminlichen Möglichkeiten Simulation eines schriftlichen Einstellungstests (im Rahmen der Berufsmesse des Berufsbildungszentrums Diepholz durch die Kreissparkasse Grafschaft Diepholz), spätestens aber in 10

10 zweiter Besuch des Berufsinformationszentrums der Agentur für Arbeit in Vechta (BIZ): gezielte Recherche hinsichtlich bestimmter Berufsbilder und Ausbildungsmöglichkeiten


Vorbereitung des Berufspraktikums im Fach Politik/Wirtschaft im ersten Halbjahr und durch die Klassenlehrer


Vorbereitung und Durchführung eines zweiwöchigen Betriebspraktikums (Regeltermin: nach den Herbstferien);
Besonderheit: Verbreiterung der begrenzten Wahlmöglichkeiten der Praktikumsbetriebe seitens der Schülerinnen und Schüler in unserer ländlichen Region durch Ausweitung auf den Großraum Bremen und den Großraum Osnabrück (beide bahntechnisch gut erreichbar, Pendeln als alltägliche Erfahrung des Berufstätigen im ländlichen Raum, Fahrtkosten werden auf Antrag vom LK übernommen); Betreuung der SuS ausnahmslos durch das gesamte Klassenkollegium (proportional zum Stundenanteil der Lehrkraft), so dass möglichst auch viele Lehrkräfte Kontakt zu unseren Betrieben und den Ausbildungseinrichtungen der Region erhalten. Motto: Berufsorientierung geht alle Lehrerinnen und Lehrer an!


Besuch des Hochschulinformationstages der Universitäten Osnabrück oder Bremen oder Münster

11 VME-Stiftung Osnabrück-Emsland: Bewerbungstraining im Schwerpunkt MINT und Wirtschaft, ggf. auch Exkursionen in Betriebe (Beispiel: Werksbesichtigung und Gespräch mit Betriebsleitung und Ingenieuren von ZF am Standort DH); in diesem Jahr: Vertiefende Berufsorientierung und Marketingstrategien (Herr Vogt)
12 seit 2006 Projektwoche für den Jahrgang 12 (in diesem Jahr am Ende des Jahrgangs 11):

  • Management Information Game (MIG); federführender Betrieb: ZF-Lemförde in Zusammenarbeit mit dem Industriellen Arbeitgeberverband Osnabrück und dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW)
  • Bewerbungstraining mit Assessment Center in der AOK Diepholz und (ab 2007) auch in OLB in Diepholz
  • Studienfeld bezogene Eignungstests durch den Psychologischen Dienst der Bundesagentur für Arbeit (Nienburg) und Assessment Center am außerschulischen Lernort (Tagungsstätte „Schäferhof“ in Marl)
  • Bewerbungstraining und Einblick in betriebliche Abläufe in der Fa. Lebensbaum – Ulrich Walter GmbH Diepholz

Information über das
Duale Studium an der FHWT Vechta / Diepholz / Oldenburg mit ihren sehr zahlreichen Kooperationspartnern: Herr Berendes und Studenten / Studentinnen der FHWT informieren (Organisation durch Herrn Jahn)


Workshop in der Fa. BASF Polyurethanes Lemförde: Vorstellung verschiedener Geschäftsbereiche bzw. der dazugehörenden Berufsbilder durch die entsprechenden Abteilungsleiter

9 – 12 Durchführung eines sog. „Berufsbasars“ in Zusammenarbeit mit dem Verein der „Förderer, Freunde und Ehemaligen der Graf-Friedrich-Schule e. V.“ (seit 1995); nach Abfrage des Schülerbedarfs stellen ca. 20 – 25 Ehemalige und Eltern ihre Berufe bzw. Berufsfelder vor; eingeladen sind Schüler und Eltern (ebenso Interessierte des benachbarten Fachgymnasiums)
Auch dabei: Die Ausbildungsbeauftragte des Landkreises Frau Marion Schierbaum , Herr Tabeling als Ausbildungsbeauftragter der Polizei, die Ausbildungsbeauftragten von ZF und BASF mit Studentinnen und Studenten (Duales Studium) und mit Auszubildenden;
Deutsche Studentinnen und Studenten aus den Niederlanden (Studieren in den Niederlanden ohne NC)

regelmäßige Sprechstunden der zuständigen Abiturientenberaterin der Agentur für Arbeit (Nienburg) Frau Yvonne Görlitz (auf der Homepage und per E-Mail angekündigt)


regelmäßige Pflege eines Anschlagbrettes sowie Bestückung einer Schrankwand vor dem Sekretariat mit Informationsblättern und Broschüren zur Berufsorientierung


Nutzung der „Berufsmesse“ des benachbarten Berufsbildungszentrums Dr. Jürgen Ulderup Diepholz je nach unterrichtlichem Bedarf und Möglichkeiten in 9 / 11 und 12
Für Klasse 10 ist der Besuch verbindlich (Gesamtkonferenzbeschluss) im Unterricht des Faches Politik / Wirtschaft mit entsprechender Vor- und Nachbereitung und Arbeit mit dem Messekatalog, zusätzlich ein simulierter Eignungstest, durchgeführt von der KSK Diepholz (mit anonymer individueller Auswertung)

Messe-Infostand der GFS mit Herrn Redetzky und Herrn Rolfes (Beratung über die Möglichkeiten und Angebote an der GFS und Kontaktpflege mit anderen Ausstellern)

Schulleitung: Regelmäßige Teilnahme am Business-Frühstück zur Kontaktpflege mit Wirtschaft und Politik, im Frühjahr
Empfang und Ausrichtung im Hause

Vertretungskonzept

Das Erstellen des Vertretungsplans erfordert eine Reihe von Maßnahmen, von denen je nach Situation (Lehrerverfügbarkeit, Klassenstufe, etc.) die pädagogisch sinnvollste bzw. in der gegebenen Situation praktikabelste ausgewählt werden muss. Diese Maßnahmenpalette ist in dem folgenden  Schema zusammengestellt. Die dick umrandeten Maßnahmen werden in der Regel bevorzugt, die dünn umrandeten sollten eher die Ausnahme darstellen.

vertretungskonzept

Dabei verfolgen wir folgendes Konzept:

  • Die fehlenden Lehrkräftesind gehalten, Aufgaben für die Vertretungsstunde zu stellen.
  • Bei längerem krankheitsbedingtem Fehlen organisieren wir eine Dauervertretung durch Fachkollegen.
  • Wir garantieren verlässlichen Vormittagsunterricht in den Jahrgängen 5 und 6
  • Schüler der Jahrgänge 9 bis 12 bearbeiten die Aufgaben eigenverantwortlich in der Mensa.

 

Informations-/Kommunikationsstrukturen:

  • Die Krank-/Abwesenheitsmeldung erfolgt per Telefon oder Mail am Abend zuvor oder morgens bis 7.25 Uhr
  • Beurlaubungen für Fortbildungen erfolgen auf Beurlaubungsantrag auf dem Weg:

Schulleiter – Koodinator für Fortbildungsmaßnahmen – Vertretungsplankoordinator – Sekretariat

  • Beurlaubungen für Klassen-/Studienfahrten, Ausflüge erfolgen auf Antrag auf dem Weg:

Schulleiter – Koordinator für Klassenfahrten – Vertretungsplankoordinator – Sekretariat

  • Sonstige Beurlaubungen erfolgen auf dem Weg:

Schulleiter – Vertretungsplankoordinator – Sektretariat

  • Der Vertretungsplan wird über Netz (Moodle) und Bildschirme im Lehrerzimmer (Lehrerplan) und auf allen Etagen des Schulgebäudes (Schülerplan) bekannt gemacht.
  • Die Information über kurzfristige Änderungen im Lehrerplan erfolgt durch mündliche Mitteilung an die betreffende Lehrkraft oder durch schriftl. Notiz im Fach oder auf dem Platz im Lehrerzimmer
  • Die Information über kurzfristige Änderungen im Schülerplan erfolgt durch persönliche Mitteilung in der Klasse
  • Die Aufgaben für ausfallende Unterrichtsstunden werden entweder schon im Voraus dem vertretenden Lehrer übergeben oder morgens per Mail an das Sekretariat gesandt; die Sekretärinnen geben die Kopien an die vertretende Lehrkraft weiter (Postfach)

Fortbildung

1) Vorbemerkungen

Lehrerfortbildungen können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass Lehrkräfte ihre fachlichen, methodischen oder pädagogischen Kompetenzen verbessern bzw. aktualisieren. Dies kann sich sowohl auf grundsätzliche Kenntnisse und Fertigkeiten beziehen als auch auf eher aktuelle Erfordernisse, z.B. durch zentrale Vorgaben seitens des Kultusministeriums (wie Kern­curricula oder zentral gestellte Abiturthemen).

Die Grundvoraussetzung für ein reges Fortbildungsverhalten ist ein guter Informationszugang zu Fortbildungsangeboten. An der GFS ist gewährleistet, dass alle Kolleg(inn)en aktuell und regelmäßig über Möglichkeiten zur Weiterbildung in Kenntnis gesetzt werden. Darüber hinaus weist eine umfassende Statistik regelmäßige Teilnahme an entsprechenden Veran­stal­tun­gen nach. Multiplikation und Bedarfserhebung soll vor allem in den Fachschaften erfol­gen. Mitunter er­folgen auch Fortbildungen  in größerem Rahmen an unserer Schule.

 

2)  Informationsfluss

Die Hinweise auf Fortbildungen gehen in der Regel zunächst an die Schulleitung, z.T. auch vom Veranstalter direkt an den Fortbildungsbeauftragten (im Folgenden FBB).

Der Schulleiter leitet alle Hinweise weiter an den FBB und informiert in wichtigen bzw. eili­gen Fällen unmittelbar die Fachobleute betroffener Fachschaften bzw. direkt betroffene Kol­le­giumsmitglieder (i.d.R. per Mail).

Der FBB selektiert die erhaltenen Hinweise und informiert zunächst die Fachobleute oder di­rekt Betroffene (i.d.R. durch eine Kopie des Fortbildungsangebots ins individuelle Mit­tei­lungsfach).

Darüber hinaus legt der FBB die meisten Hinweise zeitnah ab im Fortbildungsordner, der sich beim Mitteilungsbuch zentral im Lehrerzimmer befindet. Diese stets aktualisierte Samm­lung an Fort­bildungsangeboten ist somit für das gesamte Kollegium jederzeit leicht zugäng­lich.

Ausgewählte fächerübergreifende Fortbildungshinweise hängt der FBB zusätzlich an der Fort­bildungswand (Magnettafel im Lehrerzimmer) deutlich sichtbar aus.

Das Kollegium wird also informiert vom Schulleiter, vom FBB oder indirekt über die Fach­ob­leute. Daneben informiert sich das Kollegium selbstständig über die Fortbildungswand bzw.  den Fortbildungsordner.

 

3) Fachkonferenzen / Fachdienstbesprechungen

Das Thema Fortbildung ist ein verbindlicher Tagesordnungspunkt auf allen Fachdienst­be­spre­chungen und Fachkonferenzen (ggf. kann er sehr kurz abgehandelt werden). Hier informieren die Fachobleute ihre Fachschaft über aktuelle fachbezogene Fortbildungsangebote. Außerdem werden hier Fortbildungserkenntnisse weitergegeben, d.h., diejenigen  Fachschaftsmitglieder, die seit dem letzten Zusammentreffen  an einer fachbezogenen Fortbildung teilgenommen ha­ben, berichten über diese und fungieren somit quasi als Multiplikatoren.

Daneben dienen die Fachkonferenzen dazu, den aktuellen  Fortbildungsbedarf zu ermitteln.


 

4) Statistiken

Jede Fortbildung, an der ein Kollegiumsmitglied teilgenommen hat, wird in einer schulin­ter­nen Gesamtstatistik erfasst (seit 2006). Aus dieser geht neben dem Datum auch grob die Art der Fortbildung hervor und es wird ersichtlich, ob es in Zusammenhang mit der Fortbildung zu einem Unterrichtsausfall gekommen ist.

Die Statistik dient zunächst einmal dazu, das Fortbildungsverhalten des Kollegiums (insge­samt sowie einzeln) zu erfassen, und sie hilft dem Schulleiter u.U. bei Ent­schei­dun­gen über Ge­neh­migungen von Fortbildungen (z.B. im Hinblick auf individuell gehäuften Un­ter­richts­ausfall).

Jede Anmeldung zu einer Fortbildung läuft über den FBB und wird zunächst vorläufig in die Statistik aufgenommen. Nach tatsächlich absolvierter Fortbildung erfolgt eine entsprechende Rück­meldung an den FBB, so dass die Veranstaltung endgültig in die Statistik gelangt. Bei nicht erfolgender Rückmeldung kann so im Einzelfall nachgefragt werden, so dass die Voll­stän­digkeit der Statistik gewährleistet ist. Diese wird mehrmals im Schuljahr aktualisiert, an den Schulleiter geleitet und in ausgedruckter Form im Fortbildungsordner (Lehrerzimmer) zur Einsicht bereitgestellt.

Zu jedem neuen  Schuljahr hin wird eine Extra-Übersicht über das abgelaufene Schuljahr an­ge­­fer­tigt.

 

5) Selbst initiierte bzw. durchgeführte Fortbildungen

In unregelmäßigen Abständen werden Fortbildungen für das gesamte Kollegium angeboten (Teilnahme meist freiwillig), wie es in den letzten Jahren z.B.  zum Thema Medienkompetenz bzw. „Gefahren durch das Internet“ oder zum „Selbstverletzenden Verhalten“ geschehen ist.

Außerdem bilden „Experten“ unserer Schule andere Kollegiumsmitglieder in bestimmten Kom­pe­tenz­bereichen regelmäßig fort, vor allem im Bereich Neue Technologien (z.B. zur Kommunikationsplattform „Moodle“, zur Nutzung eines Smartboard, zur Ar­beit mit Pro­gram­men wie „MS Word“, „MS Power Point“ etc.).

In unregelmäßigen Abständen findet neben der Bedarfsermittlung in einzelnen Fachschaften auch eine solche im gesamten Kollegium statt.

Referendare

An der GFS werden alle ReferendarInnen für die komplette Dauer ihrer Ausbildung fächerübergreifend von Frau Bornemann-von Oehsen betreut. Sie fungiert als übergeordnete Ansprechpartnerin und stellt eine Mittlerrolle zwischen Schulleitung, Lehrkräften und ReferendarInnen dar. Frau Bornemann-von Oehsen nimmt auch an allen Lehrproben incl. der Nachbesprechungen teil. Die Betreuung ist folgendermaßen konzipiert:

  • Erster Tag /Vorstellung an der Schule

Vorstellung (Doppelstundenprinzip, Fachräume, Intranet) und Erkundung der Schule, Vorstellung der (erweiterten) Schulleitung, des Kollegiums sowie des nichtunterrichtenden Personals, Erstellung eines Stundenplanes (eigenverantwortlicher Unterricht wird durch betreuten Unterricht ergänzt), Kontaktaufnahme mit den betreuenden Lehrkräften, Kontaktaufnahme mit den jeweiligen Fachobleuten zur Aushändigung der schuleigenen Lehrpläne, Kontaktaufnahme mit abgebenden Lehrkräften neuer Lerngruppen zum Zwecke des Austausches.

  • Anfangsphase / 1. Quartal

Die ReferendarInnen tasten sich an ihren eigenverantwortlichen Unterricht heran, häufig mit Unterstützung von Lehrkräften desselben Faches/Jahrgangs. Sie hospitieren und reflektieren den Unterricht der betreuenden Lehrkräfte und vereinbaren die zeitlich begrenzte Übernahme des Unterrichts.

Die ReferendarInnen lernen die jeweiligen Fachkollegien kennen und besprechen bereits mögliche Wechsel beim betreuten Unterricht.

Einmal wöchentlich findet eine Besprechungsstunde mit BvO statt, bei der zunächst evtl. Schwierigkeiten sowie Erfahrungen besprochen werden. BvO informiert die neuen ReferendarInnen über die schulischen Kriterien/Kompetenzbereiche, die für das abschließende Gutachten des Schulleiters relevant sind.

  • Weiterer Verlauf:

Nach dem 1. Quartal organisieren die ReferendarInnen zunehmend selbständig, aber in Absprache mit BvO den Wechsel ihres betreuten Unterrichtes. Es finden 14-tägige Besprechungsstunden möglichst aller ReferendarInnen[1] gleichzeitig mit BvO statt, die folgende inhaltliche Aspekte beinhalten:

  • Erfahrungsbericht, Reflektion des eigenen Ausbildungsstandes und aktueller „Baustellen“
  • Organisation des weiteren Ausbildungsquartals, Wechsel des betreuten Unterrichts, Wechsel zwischen Sek.I und II, Probleme bei Kollisionen im Stundenplan
  • Terminabsprachen, z.B. für Hospitationen durch BvO oder für Lehrproben
  • Umgang mit Unterrichtsstörungen/Disziplin- oder Aktivierungsproblemen
  • Schwierigkeiten mit betreuenden Lehrkräften oder Ausbildern/Fachleitern und mögl. Lösungswege
  • Vorbereitung auf Elternabende, Elternsprechtage, Zeugniskonferenzen, Klassenfahrten
  • Hinweise zu Zensurenfindung/Kopfnoten und schulinterner Dokumentation
  • Hinweise zu Zeitmanagement, Vor- bzw. Nachbereiten von Unterricht, Eigenorganisation

Neben den allgemeinen Besprechungen finden im Bedarfsfall individuelle Beratungen mit BvO statt. Diese können nötig werden bei persönlichen Schwierigkeiten einzelner ReferendarInnen, Konflikten mit Lehrkräften, Konflikten mit Con-ReferendarInnen o.ä.

 

Um eine zuverlässige Beratung der ReferendarInnen gewährleisten zu können, ist ein ständiger Überblick über die indivduelle Entwicklung der einzelnen ReferendarInnen notwendig. Hierzu tauscht sich BvO einerseits regelmäßig mit der Schulleitung aus und führt andererseits Gespräche mit den betreuenden Lehrkräften der einzelnen ReferendarInnen, mitunter auch mit deren Ausbildern/Fachleitern. Hierbei werden Stärken und Schwächen bei der Organisation der Zusammenarbeit und im Unterricht thematisiert. Überdies verwaltet und archiviert BvO die Stundenpläne der einzelnen ReferendarInnen.

Praktikanten

An der GFS werden alle PraktikantInnen für die komplette Dauer ihres Praktikums fächerübergreifend von Frau Bornemann-von Oehsen betreut, die als ständige Ansprechpartnerin fungiert.

Die Betreuung ist folgendermaßen konzipiert:

  • Einführungstag:

Erwartungen/Befürchtungen werden erfragt, Vorstellung (Doppelstundenprinzip, Fachräume) und Erkundung der Schule, Vorstellung der (erweiterten) Schulleitung, des Kollegiums sowie des nichtunterrichtenden Personals, Erstellung eines Stundenplans, Kontaktaufnahme mit den betreuenden Lehrkräften.

  • Erster Tag des Praktikums:

Die Studierenden begleiten eine Lerngruppe durch den gesamten Vormittag[1] und bearbeiten hierbei eine Beobachtungsaufgabe (z.B. Aufmerksamkeits- oder Aktivitätskurve der SchülerInnen, Umgang unterschiedlicher Lehrkräfte mit Störungen).

  • Weiterer Verlauf:

Ab dem zweiten Praktikumstag hospitieren und reflektieren die Studierenden den Unterricht der betreuenden Lehrkräfe; ggf. werden sie in bestimmten Unterrichtsphasen bereits unterstützend eingesetzt. Die Studierenden vereinbaren mit den Lehrkräften eigene Unterrichtsversuche (Planung, Durchführung), bei denen auch BvO eine Unterrichtsstunde hospitiert und unter fachunabhängigen Gesichtspunkten nachbespricht (Lehrerverhalten, Stimmeinsatz, Körpersprache, Raumregie, Unterrichtsorganisation, Medieneinsatz)

Wöchentlich findet eine Besprechungsstunde mit BvO statt (möglichst zusammen mit den ReferendarInnen[2]), in der die bisherigen Erfahrungen, evtl. Schwierigkeiten sowie geplanter Unterricht besprochen und bspw. die Lehrerrolle reflektiert wird.

  • Letzter Praktikumstag:

Abschlussbesprechung mit BvO: Rückbezug auf die Erwartungen/Befürchtungen zu Praktikumsbeginn, Evaluation des Ablaufes des Praktikums, Aushändigung der Bescheinigungen.

 

[1] Hierdurch können die Studierenden wieder den Ablauf eines Schultages verinnerlichen und die Perspektive der SchülerInnen einnehmen.

[2] Die gemeinsame Besprechung mit den ReferendarInnen dient dem Ziel, die Studierenden bereits mit Themen/Anforderungen/Schwierigkeiten/Abläufen der folgenden Ausbildungsphase vertraut zu machen.